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Garten- und Hoftore schaffen Sicherheit

Ein Hoftor ist die Visitenkarte eines Grundstücks, genauso wie die gesamte Zaunanlage. Zudem haben Gartentore und Hoftore die Aufgabe das Grundstück abzugrenzen und zu schützen. Um beiden Funktionen gerecht zu werden, müssen ein Hoftor bzw. das Gartentor bestimmte Anforderungen erfüllen. So muss das Gartentor einerseits robust und stabil sein, damit es den goal-114573_640Belastungen Jahrzehnte standhält. Und natürlich muss das Gartentor zum Ambiente passen, sich einpassen in die Umgebung und den Intentionen des Grundstücksbesitzers entsprechen. Deshalb ist bei der Auswahl des richtigen Hoftors bzw. der Auswahl der passenden Gartentore, einiges zu beachten, und das nicht nur wenn es um eine Neuanlage des Zaunes geht.

Zunächst ist zu unterscheiden, ob es sich um das Einpassen eines neuen Tores in eine bestehende Anlage oder an die Errichtung einer ganz neuen Umzäunung geht. Im ersteren Fall ist der Bauherr an enge Grenzen gebunden, die der vorhandene Platz und die bestehende Zaunanlage vorgeben. Freier ist er in der Entscheidung beim kompletten Neubau. Ein Hoftor, oder der kleinere Bruder, dass Gartentor schließt normalerweise eine größere bzw. eine kleinere Lücke im Zaun, durch die Fahrzeuge fahren sollen, oder Personen Zutritt zum Grundstück bekommen.

Je nachdem, ob das Hoftor zu einem Gehöft, einem Fabrikgelände, oder zum Einfamilienhaus gehört, müssen dessen Breite und Höhe des Tores entsprechend gewählt werden. Ein weiteres wesentliches Entscheidungskriterium ist der zur Verfügung stehende Platz. Die üblichen Flügeltore bedürfen auf dem Grundstück mindestens die halbe Torbreite zum Öffnen. Bei einflügligen Hoftoren sogar die Ganze. Günstiger sind in dieser Hinsicht Schiebetore. Sie benötigen keine Hoffläche, erfordern jedoch die doppelte Breite des Tores an Platz in der Flucht.

Nachdem bei einem Neubau vom Hoftor diese wesentlichen Kriterien bestimmt wurden, geht es an die Wahl des Materials. Das Material bestimmt wesentlich das Aussehen des Hoftores, seine Funktion und seine Langlebigkeit. So mag Holz naturverbundenen aussehen und nicht so protzig. Aber es ist wartungsintensiv und nicht so stabil. Eine Edelstahlkonstruktion hingegen wird ewig halten, wirkt aber vielleicht im Verbund mit den Nachbargrundstücken sehr protzig. Am unkompliziertesten in dieser Hinsicht ist eine Eisenkonstruktion, die entsprechend der Umgebung gestaltet werden kann. Sowohl vom Design her als auch der Farbe. So bietet sich am Waldgrundstück vielleicht ein brauner oder grüner Zaun an, im Verbund mit einer Abgrenzungsmauer um ein Fabrikgrundstück vielleicht ein schwarzer Metallzaun.

Konstruktion und Haltbarkeit

Dass ein Hoftor Dezennien funktionieren muss, versteht sich von selbst. Schließlich möchte man nicht alle jahrelang reparieren oder es erneuern müssen. Die Wahl des richtigen Hoftores hängt davon ab, wie häufig es benutzt wird. So wird ein Gewerbegebiet, dass nur abends verschlossen wird, ein geringer belastetes Hoftor haben als etwa ein Sicherheitsobjekt, das bei jedem Besucher geöffnet und geschlossen werden muss. Einfamilienhäuser spielen dieser Hinsicht keine Rolle, denn die Anzahl der Betätigungen ist minimal. Auch muss entschieden werden, ob das Tor manuell oder elektrisch betrieben werden soll. Das ist schon zu berücksichtigen, wenn über das Material entschieden wird. Ein Holztor elektrisch öffnen zu lassen, bedarf eines enormen konstruktiven Aufwandes.

Wartung von Gartentor und Hoftor

Jedes Hoftor bedarf der Wartung, damit es seinen Dienst lange Jahre verrichteten kann. Holztore müssen alle paar Jahre neu gestrichen werden, Metalltore etwas weniger. Edelstahltore hingegen sind so gut wie wartungsfrei, allerdings in der Anschaffung die teuersten. Nicht zu vergessen ist jedoch die Wartung von Angeln und Schlössern.